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  • Schwerpunkt: Medikamente: Den Überblick behalten

Schwerpunkt: Medikamente: Den Überblick behalten


Schwerpunktthema aus Diabetes-Journal 07/2017 als Einzel-Download (10 Seiten)

ArtNr.:KI 42000044


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Artikel steht nach Abschluss der Bezahlung als Download zur Verfügung.

Viele Menschen, besonders die mit chronischen Krankheiten, kennen die Situation: ein Medikament, noch ein Medikament, und noch eins usw. Häufig machen die Nebenwirkungen einer Arznei weitere notwendig. Wie soll man da noch den Überblick behalten und vor allem: muss das wirklich sein? Der Schwerpunkt der Juli-Ausgabe erläutert die Hintergründe und gibt praktische Tipps.   

Seit Oktober 2016 haben gesetzlich Versicherte, die mindestens drei, regelmäßig vom Arzt verordnete, Medikamente einnehmen müssen, Anspruch auf einen Medikationsplan. Dieser beinhaltet neben der Einnahmemenge und -häufigkeit auch Informationen zu Wirkstoff, Stärke und Darreichungsform, Anwendungshinweise sowie das Einsatzgebiet. Erstellt wird er vom behandelnden Arzt, aktualisiert werden kann der bundeseinheitliche Medikationsplan von jedem Apotheker, den der Betroffene darum bittet. Zugriff auf den Plan hat der Apotheker über einen aufgedruckten Barcode nur, wenn ihm der Plan vorgelegt wird. Bei komplexeren Einahmeschemata, wie z. B. einer Insulintherapie , ist die Erstellung eines separaten  Insulinplans sinnvoll. Im Medikationsplan sollte das Insulin mit Hinweis auf den Zusatzplan trotzdem genannt werden.

Ein regelmäßig auf Aktualität geprüfter Medikationsplan gibt mehr Sicherheit in der Medikamententherapie. Eine Medikationsanalyse kann helfen, eventuelle Umgereimtheiten aufzudecken  und dann die Therapie in Absprache mit dem Arzt anzupassen.  Apotheken bieten diese für den Patienten (lebens-)wichtige  Unterstützung an.

Oft fragt sich der Patient, gerade bei für ihn neuen Arzneien: Muss ich das jetzt mein Leben lang nehmen? Die Nebenwirkungen sind unangenehm - warum sollte ich es nicht einfach absetzen? Ohne Medikament X hätte ich Nebenwirkung Y nicht und müsste nicht Arznei Z dagegen einnehmen - da könnte ich doch besser einfach X weglassen, oder nicht? Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist neben der Therapietreue auch das Gespräch zwischen Patient und Arzt/Apotheker. Nur wenn z. B. Beschwerden offen angesprochen werden, kann eine für alle Seiten praktikable und zufriedenstellende Lösung gefunden werden. Und auch hier kommt wieder der Medikationsplan ins Spiel ...

Die Themen des Schwerpunktes im Überblick:

  • Der bundeseinheitliche Medikationsplan - Ein Plan für Alle
  • Die wichtige Analyse der Medikamente
  • Medikamente: Muss ich die für immer nehmen?

Dieser Schwerpunkt wurde unter der Federführung von Manfred Krüger (Apotheker, Mitglied EADV Kommission DDG/BAK), Dr. Katja Renner (Apothekerin), Dr. Lea Botermann (ABDA) sowei Victoria Wurmbach, Marcel Kusch und Dr. Hanna Seidling (alle: Kooperationseinheit Klinische Pharmazie, Uni Heidelberg) für Sie zusammengestellt.

Lesen Sie die elektronische Version des Schwerpunktthemas aus Diabetes-Journal 07/2017 zum Sonderpreis von 1,80 €. Nach Abschluss des Bestellvorgangs erhalten Sie eine E-Mail mit dem Link zur Datei (PDF). Falls Sie ein Kundenkonto angelegt haben, können Sie später dort jederzeit auf Ihre Datei zurückgreifen.

 

 

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